Die Haltung vom Damwild in Gehege ist seit Jahrtausenden bekannt. Das Europäische Damwild (dama dama dama) war ursprünglich in Kleinasien, Südeuropa und möglicherweise auch in Nordafrika beheimatet.
Das ursprünglich in Asien beheimatete Sikawild lebt in freier Wildbahn in nach Geschlechtern getrennten Sozialverbänden. In seinen Ansprüchen ist es mit dem Damwild zu vergleichen, obwohl es genetisch dem Rotwild näher steht.
Trotz Überbesatz in der Natur wächst das Interesse an der landwirtschaftlichen Haltung in Gattern. Grund sind die Nachfrage und der Bedarf für terminliche Anlässe frischer Stücke bestimmten Alters bzw. Gewichtsklasse.
Die landwirtschaftliche Wildhaltung hat sich besonders in den letzten 10 bis 15Jahren in Deutschland entwickelt. Es werden heute mehr als 6.000 Gatter in der Bundesrepublik betrieben.
Wir begrüßen Sie auf unserer Website Landwirtschaftliche Wildhaltung e.V. Landes- und Berufsverband Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland. Auf den folgenden Seiten wird Ihnen eine Vielzahl an Informationen über die Haltung verschiedener Wildarten (Damwild, Rotwild, Sikawild und Schwarzwild) in landwirtschaftlichen Gehegen für die Fleischproduktion und die Produktion von Zuchttieren angeboten.
Desweiteren können Sie sich über unseren Aufgaben/Ziele und unsere Mitgliedvorteile umfassend informieren.
Sollten Sie dennoch Fragen haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir werden uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen.
Sie möchten als Wildtierhalter Mitglied im Landwirtschaftliche Wildhaltung e.V. Landes- und Berufsverband Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland werden? Hier finden Sie die Mitgliedvorteile, unsere Satzung, die Gebührenordnung und den Mitgliedantrag.
Hier finden Sie Wildhalter die in der Selbstvermarktung Wild aus ihren Gehegen anbieten. Die Produktpalette reicht von ganzen oder halben Schlachtkörpern über Teilstücke und Produkte wie Wurst und Schinken bis zu Lebendtieren.
Die Bundesversammlung des Bundesverbands landwirtschaftliche Wildhaltung findet in diesem Jahr vom 20. bis 22. März 2026 in Verden an der Aller statt. Die Veranstaltung ist das zentrale bundesweite Treffen unseres Berufsstandes und bietet eine wichtige Plattform für fachlichen Austausch, strategische Diskussionen und politische Einordnung aktueller Entwicklungen.
Distanzinjektion & Immobilisation – Rechtssicherheit und Fachkompetenz Der Sachkundelehrgang vom 20.–23. April 2026 richtet sich an alle, die Verantwortung im Umgang mit Gehegewild tragen.
Mit dem offiziellen Spatenstich auf dem Weiherhof in Sötern ist ein außergewöhnliches Projekt gestartet: die Errichtung einer Agri-Photovoltaik-Anlage innerhalb eines Damwildgeheges.
Wolfsprävention & Gehegesicherheit gemeinsam weiterentwickeln Im Rahmen eines intensiven Fachgesprächs traf sich der Vorstand der Regionalgruppe Mitte-West mit dem KLUWO – dem Koordinationszentrum Luchs und Wolf.
Der neue Luchs-Managementplan des Landes Rheinland-Pfalz betrifft unmittelbar alle Gehegewildhalter im Land. Als Berufsverband haben wir den Entwurf intensiv analysiert, betriebliche Auswirkungen geprüft und eine fundierte mehrseitige Stellungnahme beim zuständigen Ministerium eingereicht.
Austausch zwischen Praxis, Wissenschaft & Politik Zum Start ins neue Jahr fand ein strategisches Austauschgespräch statt, bei dem unterschiedliche Perspektiven bewusst zusammengebracht wurden.
Strukturelle Lösungen für eine eigenständige Zukunft Regionale Schlachtstrukturen gehen zunehmend verloren. Für viele landwirtschaftliche Wildhalter entsteht dadurch erheblicher organisatorischer und wirtschaftlicher Druck.
Die landwirtschaftliche Wildhaltung lebt vom Austausch, von Transparenz und davon, dass unsere Themen sichtbar werden – für Mitglieder, Betriebe, Politik und Öffentlichkeit. Deshalb bauen wir unsere digitalen Kanäle gezielt weiter aus und laden euch ein, uns auch dort zu begleiten.
Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit den Themen Distanzinjektion, Immobilisation, Tierschutzschlachtung und Büchsenschuss. Dabei kam auch der Austausch untereinander neben dem Lehrgang nicht zu kurz.